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Ölpest in Norilsk: Eindringen in Nordpolarmeer verhindern

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Ölsperren sollen die Ausbreitung verhindern
Ölsperren sollen die Ausbreitung verhindern   -   Copyright  AP/Russian Marine Rescue Service
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Im Kampf gegen die Ölpest im russischen Norilsk haben die Rettungskräfte bislang mehr als 200 Tonnen des ausgelaufenen Dieselkraftstoffes aus dem Fluss pumpen können. Das teilte das russische Katastrophenschutzministerium mit. 100 Personen sind an den Reinigungsarbeiten beteiligt.

"Das Wichtigste bei unserer Arbeit ist zu verhindern, dass sich die Ölpest auf das Nordpolarmeer ausbreitet. Dann könnte man den Kraftstoff nicht mehr einsammeln. Als wir hier ankamen, war die ganze Gegend mit einer 20 Zentimeter dicken Ölschicht bedeckt. Jetzt sehen Sie, dass alles sauber ist", so Michail Sarkow, leitender Mitarbeiter der Rettungskräfte.

Der Dieselkraftstoff war aus einem Kraftwerktank ausgetreten, die genaue Ursache ist noch nicht bekannt, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nach Angaben des Kraftwerkbetreibers könnten die Schäden am Tank mit dem Auftauen des Permafrostbodens unter den Lagerstätten zusammenhängen. Russischen Medien zufolge sollen rund 21 000 Tonnen Kraftstoff in die Umwelt gelangt sein. Betroffen ist ein 180 000 Quadratmeter großes Gebiet im Raum Norilsk in der Region Krasnojarsk. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte wegen der Ölpest Katastrophenalarm ausgelöst.