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Weltumwelttag: Coronavirus eine gerechte Strafe für unsere Sünden?

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Weltumwelttag:  Coronavirus eine gerechte Strafe für unsere Sünden?
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Am internationalen Umwelttag haben die Vereinten Nationen an die Feuer in Brasilien, Kalifornien und Australien erinnert.

Allerdings könnten die Menschen aus der Coronaviruspandemie auch etwas lernen. Das sagt Inger Andersen, Chefin des UN-Umweltprogramms: "Ich sehe darin eine großartige Möglichkeit, dass wir eben nicht dahin zurückkehren, wo wir waren, sondern dass wir jetzt in grüne Jobs, grüne Gebäude, Fahrradwege, erneuerbare Energie investieren. Pakistan zum Beispiel pflanzt massenweise Bäume."

Jane Goodall sagte gleich, dass die Coronaviruspandemie an der Ausbeutung der Natur durch den Menschen lag.

Die Umweltaktivisten erklärt: "Wir weigern uns, den Wissenschaftlern zu glauben, die uns seit Jahren vor der Gefahr der Übertragung warnen, von Tieren auf den Menschen. Weil wir die Umwelt mit Füßen getreten, die Wälder abgeholzt, die Wildtiere immer näher an den Menschen hingetrieben haben, so konnte ein Virus vom Tier auf den Menschen übergehen."

Zum Weltumwelttag haben die Vereinten Nationen die Welt an das Ziel erinnert, im Jahr 2050 Null Treibhausgas zu produzieren und die Länder dazu ermutigt, nach der Coronakrise einen umweltfreundlicheren Weg einzuschlagen.

Zudem erinnern die Umweltschützer an die aussterbenden Tierarten.