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Proteste gegen Schließung von Renault-Werk

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Proteste gegen Schließung von Renault-Werk
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Hunderte Menschen haben am Samstag vor dem Renault-Werk in Choisy-le-Roi nahe Paris gegen die geplanten Stellenstreichnungen des französischen Autoherstellers demonstriert.

Renault will im Rahmen eines 2-Milliarden-Sparplans weltweit 15.000 Arbeitsplätze abbauen. Die Corona-Pandemie habe die bereits bestehenden Probleme des Unternehmens nur verschlimmert, so die Unternehmensleitung am Fraitag. Das Werk in Choisy-le-Roi soll bis 2022 geschlossen werden.

Man kann nicht einfach 70 Jahre Leben wegwischen
Didier Guillaume, Bürgermeister von Choisy-le-Roi

Der Bürgermeister von Choisy-le-Roi, Didier Guillaume, sagte auf der Kundgebung: "Man kann nicht einfach 70 Jahre wegwischen, 70 Jahre Leben, 70 Jahre einer Fabrik, die das historische, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Erbe der Region Ile-de-France prägen."

Ein Arbeitsstreik, der am Dienstag in dem Werk begonnen hatte, wurde am Vorabend der Demonstration aufgehoben. Die rund 260 Mitarbeiter würden ihre Tätigkeit wieder aufnehmen, aber die Situation für die Beschäftigten bleibe psychisch schwierig, sagte ein Gewerkschaftssprecher der CFDT.