Covid-19: Starbucks schließt hunderte Kaffeehäuser

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Von su mit AFP
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Herber Umsatzeinbruch von mehr als 3 Milliarden US-Dollar wegen Corona: Die Kaffeekette Starbucks wird 400 Filialen allein in Nordamerika schließen

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Noch schnell einen Kaffee mitnehmen auf dem Weg in die Arbeit? Und für die Kollegen auch gleich? Kein Drandenken für Corona-Heimarbeiter. So rechnet die Kaffeekette Starbucks im dritten Quartal mit einem Umsatzverlust von mehr als 3 Milliarden US-Dollar (2,64 Milliarden Euro) und wird 400 Filialen allein in Nordamerika schließen.

Starbucks und Lizenznehmer betreiben nach Angaben des Unternehmens 30.000 Coffeeshops in 80 Ländern. Das Unternehmen setzte vor Corona mit knapp 300.000 (291.000) Mitarbeitern rund 25 (24,7) Milliarden Dollar um (2019).

Starbucks rechnet mit einem bereinigten Quartalsverlust zwischen 55 und 70 Cent je Aktie. In den wichtigsten Absatzmärkten China und USA seien die Verkäufe auf vergleichbarer Ladenfläche im vergangenen Monat um 21 Prozent beziehungsweise um 43 Prozent gesunken. Zuletzt waren dem Unternehmen zufolge aber 95 Prozent aller US-Filialen und 99 Prozent aller Geschäfte in China wieder geöffnet.

FRÜHWARNSYSTEM KAFFEE

Starbucks hatte als erstes US-Unternehmen schon Ende Januar vor finanziellen Einbußen durch den Ausbruch des Coronavirus in China gewarnt. Mehr als 2.000 Filialen, das ist rund die Hälfte aller Standorte in China, waren dort gleich zu Beginn geschlossen worden.

NEUE REALITÄTEN

Unter anderem mit einem neuen Store-Konzept “Pickup” mit mobiler Bestellung und erleichtertem Zugang zu Bordstein-, Drive-Thru- und Walk-up-Theken will das Unternehmen “die COVID-19-Krise bewältigen” und die “Realitäten der aktuellen Situation angehen (CEO Kevin Johnson).

su mit AFP

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