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Hamburg: Menschen haben keine Lust auf Masken

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Sicherheitsdienst kontrolliert die Hamburger Bahnen
Sicherheitsdienst kontrolliert die Hamburger Bahnen   -   Copyright  ARD
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In Deutschland herrscht eine Maskenpflicht. Wer keinen Mundschutz trägt, darf weder Geschäfte betreten, noch Bus und Bahn benutzen.

Seit dem 27. April gilt das auch für Hamburg. Doch in der Hansestadt halten sich nicht viele Menschen daran. Beamte der Hamburger U-Bahn sind nun auf Streife, um die Fahrgäste darauf aufmerksam zu machen, die Maske richtig zu tragen.

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Sicherheitsdienst der Hamburger U-BahnARD

Fotios Tsamgas. von der Hamburger U-Bahn-Security erklärt: "Sie kommen auf die Bahnsteige, haben die Maske unterm Kinn. Wir geben ihnen einen kleinen Denkanstoß mit, dass die Maske über Mund und Nase sein muss."

Manche, wie diese Freu, die am Bahnsteig steht, nehmen es mit dem Coronaschutz nicht ganz so ernst: "Ich finde die Maskenpflicht anstrengend, vor allem im Sommer. Und dann denk ich mir so, 'kurz abziehen, merkt keiner'."

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U-Bahn-FahrgästeARD

Auch in Bars und Restaurants wird die Maske gerne mal weggelassen. Café-Besitzerin Deger Meral hält panische Reaktionen jedoch für übertrieben:

"Es gibt Gäste, die dann einen ganz großen Sprung nach links machen, manchmal auch mit einem Schreckschrei -uaah! - oder eben auch wenn Kinder da sind. Und wenn die Kinder keinen Mundschutz aufhaben, dass die Menschen wirklich sehr aggressiv sind den Kindern gegenüber, das finde ich nicht so schön."

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Café-Besitzerin Deger MeralARD

Bei Verstößen gegem die Maskenpflicht müssen in Hamburg nur Ladeninhaber mit einem Bußgeld rechnen. Sonst gilt: Mundschutz auf - den anderen zu Liebe.