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Frankreichs neues Kabinett: Auch Assanges Anwalt ist dabei

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Frankreichs Ministerpräsident Jean Castex
Frankreichs Ministerpräsident Jean Castex   -   Copyright  Francois Mori/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Der neue französische Ministerpräsident Jean Castex hat sein Kabinett benannt, verzichtete aber auf einen Komplettaustausch, wie der Generalsekretär des Elysée-Palastes bekannt gab. Castex, der auf nationaler Ebene bisher kaum eine Rolle spielte, war am Freitag als Nachfolger von Edouard Philippe eingesetzt worden.

Jean-Yves Le Drian bleibt Außenminister, Bruno Lemaire ist wie gehabt für die Wirtschaft zuständig, Bildungsminister Jean-Michel Blanquer wird sich künftig zusätzlich um die Themen Jugend und Sport kümmern.

Innenminister Christophe Castaner ist sein Amt los, sein Nachfolger ist der 37-jährige Gérald Darmanin.

Elisabeth Borne bleibt in der Regierung, ist statt für das Thema ökologischer Wandel nun für das Arbeitsministerium zuständig. Ihr bisheriges Arbeitsfeld ist künftig der Bereich von Barbara Pompili.

Das Justizressort wird jetzt von Eric Dupond-Morreti geleitet, einem Juristen, der für seine bisweilen umstrittenen Ansichten, seinen Klartext und als einer der Anwälte von Wikilieaks-Gründer Julian Assange bekannt ist. Die sozialen Netzwerke bezeichnete Dupond-Morreti einmal als „eine Freiluft-Mülltonne für frustrierte Hasser“. Neue Ministerin für Kultur wird Roselyne Bachelot. Die 73-Jährige kennt die Regierungsarbeit wie kaum eine andere, es ist bereits das vierte Mal, dass sie als Ministerin in der Verantwortung steht.