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Österreich spricht Reisewarnung für Bulgarien, Rumänien und Moldau aus

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Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg
Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg   -   Copyright  Ronald Zak/AP Photo
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Die Regierung in Wien hat eine Reisewarnung der höchsten Stufe für Bulgarien, Rumänien und Moldau ausgesprochen. Wer aus diesen Ländern nach Österreich einreist, muss 14 Tage in Quarantäne, wenn er oder sie keinen negativen Coronavirus-Test hat.

Nach einer Kabinettssitzung kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz die Reisewarnung auf einer Pressekonferenz mit Außenminister Alexander Schallenberg an.

"Bitte reisen Sie nicht in diese Länder"

Kurz sagte: "Bitte reisen Sie nicht in diese Länder." Er erklärte auch, dass die Kontrollen an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien verstärkt werden, um die Einreise aus den Staaten, für die die Reisewarnung gilt, besser zu überwachen.

Grund für die Reisewarnung sind die steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus in diesen Ländern.

Seit dem 16. Juni besteht für Bulgarien und Rumänien keine Reisewarnung des deutschen Auswärtigen Amtes mehr und keine Quarantänepflicht für Einreisende.

Schon zuvor hatte Wien vor Reisen in die sechs Westbalkanstaaten gewarnt.

Charterflüge von Österreich nach Bulgarien waren gerade erst wieder aufgenommen worden. Dort hatten die Hotelbetreiber auf Touristen aus dem Ausland schon Ende Juli gehofft.

In der vergangenen Nacht waren die Proteste gegen den zweiten Lockdown in Serbien eskaliert.