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London: Der Kreml mischt mit

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London: Der Kreml mischt mit
Copyright  Alexei Druzhinin/Sputnik
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Russland mischt sich laut einem Bericht eines britischen Geheimdienstausschusses seit Jahren in Großbritanniens Politik ein. Das Inselreich sei eines der Top-Ziele für russische Einflussversuche, heißt es.

Ein Mitglied des Ausschusses, Stuart Hosie, kritisierte, dass auch in der Regierung niemand die Dinge beim Namen nenne: "Das ist eigentlich das Schockierende: Es ist eine Tatsache, dass sich die Regierung nicht für das Ausmaß des Einflusses bei vorangegangenen Wahlen interessiert hat, auch nicht beim Brexit-Referendum."

Johnson gegen Veröffentlichung

Der Bericht sollte schon vor Monaten publiziert werden. Premierminister Boris Johnson hatte eine Freigabe vor der Parlamentswahl im Dezember abgelehnt. Ein weiteres Ausschussmitglied, Kevan Jones, warnte: "Wir sprechen nicht von einem Gegner, der wieder verschwindet. Warum zuständige Minister sich nicht um diese Vorwürfe kümmerten, und die Dinge - wenn nötig - änderten, darüber muss gesprochen werden."

"Russenfeindliche" Vorwürfe

Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, Russland habe sich nie in irgendeinen Wahlprozess eines anderes Landes der Welt eingemischt - weder in den USA noch in Großbritannien.

Moskau hatte alle Vorwürfe umgehend als haltlos abgelehnt und von "Russenfeindlichkeit" und "Falschnachrichten" gesprochen.

Der parteiübergreifende Parlamentsausschuss forderte die britische Regierung auf, sofort etwas zu unternehmen.