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Dinge, die man nur einmal macht: Auf Ski vom K2

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Climbing the K2
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Der K2. 8611 tödliche Meter Kälte, Fels und Eis. Er ist nicht der höchste Berg der Welt, unter Bergsteigern aber gilt er als der vielleicht schwierigste, weit schwieriger als der Mount Everest. Von vier Bergsteigern, die sich an ihm versuchen, kommen im Schnitt nur drei wieder zurück.

Vor zwei Jahren gelang dem Polen Andrzej Bargiel ein Husarenstück auf Skiern: Als erstem überhaupt gelang ihm die Abfahrt vom K2.

60 Stunden brauchte er, um den Berg zu besteigen. Dann musste alles schnell gehen: Ohne Sauerstoff stirbt der Körper in der Todeszone über 8000 Metern mit jeder Minute. Sofort legte er die Skier an und fuhr los. Es drohten Felsen, Lawinen und Seracs - Türme aus Gletschereis, die sich an den Abbruchkanten bilden.

11 Bergsteiger starben 2008 auf dem K2, begraben von einem einzigen fallenden Serac. Aber Sieben Stunden brauchte Bargiel für die Abfahrt, bei der selbst ein einfacher Sturz tödliche Folgen haben konnte.

Noch einmal will Bagiel nicht auf den K2. Es gibt Dinge, die man nicht nur einmal tut.