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"Härte und Solidarität" - Österreich will mehr gegen illegale Migration tun

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"Härte und Solidarität" - Österreich will mehr gegen illegale Migration tun
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Im Kampf gegen illegale Migration will Österreich mehr tun - trotz der Coronavirus-Pandemie. Innenminister Karl Nehammer hat Vertreter aus 18 Staaten auf einer Konferenz zu den Themen Grenzschutz und Rückführungen in der Wiener Hofburg versammelt. Zuletzt waren wieder mehr Migranten übers Mittelmeer in die EU gekommen, nachdem die Zahlen im April und Mai deutlich zurückgegangen waren.

Der österreichische Innenminister nannte drei Hauptpunkte im Kampf gegen die illegale Einwanderung: "Erstes Thema ist der Grenzschutz, wir müssen hier einander Solidarität zeigen, Österreich ist auch bereit, Griechenland vor Ort wieder zu unterstützen. Zweitens wollen wir Rückführungen besser möglich machen. Das Dritte ist der Kampf gegen die organisierte Kriminalität, gegen die Schlepperei, die das Leid der Menschen brutalst ausnützt."

Der Kampf gegen Schlepper müsse "mit aller Härte" geführt werden - erklärte Nehammer.

Ronald Zak/Copyright 2020 The Associated Press
Innenminister Karl NehammerRonald Zak/Copyright 2020 The Associated Press

Im Mai wurden laut Frontex fast 4.300 illegale Grenzübertritte in die EU registriert - die meisten davon über die sogenannte Balkanroute.

Darko Vojinovic/Copyright 2020 The Associated Press
Serbische Sicherheitskräfte an der Grenze zu KroatienDarko Vojinovic/Copyright 2020 The Associated Press

Frankreich und Großbritannien vereinbaren Abkommen

Gegen den Menschenhandel wollen auch Frankreich und Großbritannien weiterhin gemeinsam vorgehen. Die beiden Länder haben ein Abkommen vereinbart, mit dem sie kriminellen Netzwerken, die Migranten über den Ärmelkanal einschleusen, das Handwerk legen wollen.

Damit sollten auch Menschen davon abgehalten werden, auf der Flucht lebensgefährliche Risiken einzugehen.

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Migranten in CalaisThibault Camus/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.