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Kurz: Reisewarnung auch für Balearen - Schlangen an Drive-Ins

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Sebastian Kurz erläutert die ab kommenden Montag geltende Reisewarnung für die Balearen
Sebastian Kurz erläutert die ab kommenden Montag geltende Reisewarnung für die Balearen   -   Copyright  Ronald Zak/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat die Reisewarnung für Kroatien, die am Wochenende zu langen Staus an der slowenisch-kroatischen Grenze führte, gerechtfertigt.

Und gleichzeitig auch eine Reisewarnung für die Balearen ab Montag angekündigt. Österreich sei zwar gut durch den Sommer gekommen, die Lage habe sich aber vor allem durch männliche Reiserückkehrer junger Altersgruppen verschlechtert.

Aus Kroatien zurückreisende Österreicher und Österreicherinnen müssen seit Montag einen aktuellen und negativen PCR-Test mit sich führen oder diesen binnen 48 Stunden in der heimischen Quarantäne kostenlos nachholen.

Warteschlangen vor Drive-Ins in ganz Österreich

Die Folge ist ein Run auf Drive-In-Teststationen in Wien, Linz, Klagenfurt und anderen Städten.

Ein wartender Autofahrer sagte vor einer mobilen Teststation in Klagenfurt, er habe sich möglicherweise infiziert: "Ja, ein Verdacht. Schnupfen, Halsschmerzen hab ich schon seit Mitte der Woche. Ich arbeite in der Kanalbranche und da ist das natürlich nicht unbedingt förderlich."

Ein Ehepaar in Mattersburg im Burgenland hatte gerade die schönsten Wochen des Jahres hinter sich: "Wir kommen von Istrien...traumhaft...aber wir haben natürlich schon mitgekriegt, dass wir uns testen lassen müssen. Weil es gibt natürlich eine Verantwortung diesbezüglich und die wollten wir einhalten. Genau."

"Wir vergeben Zeit-Slots"

Reinhard Schmidt vom Österreichischen Roten Kreuz in Linz unterstrich die gute Organisation der Drive-ins: "Das in Oberösterreich etablierte System der Drive-Ins ist natürlich vorteilhaft, weil wir dadurch die Wartezeiten für die Menschen bei den Drive-ins minimieren können. Wir vergeben Zeit-Slots, weil dadurch die Wartezeit vor Ort natürlich auch eine geringere ist."

Ob diese zeitsparende Praxis auch noch ab Montag Gültigkeit haben wird, wenn eine neue Testflut von Mallorca-Rückkehrern bevorsteht, bleibt abzuwarten.