Kamele plagen russische Dorfbewohner

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Die Tiere stammen von einem ehemaligen Kamelzüchter. Der will das Kamelproblem mit besseren Zäunen lösen.

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In Ninowka im Süden Russlands gibt es ein Kamelproblem. Mehrere Dutzend der großen Tiere ziehen durch den das 700-Einwohner-Dorf, wild, ohne, dass sie jemand aufhält.

"Sie sind hier bei dem Baum herumgesprungen", sagt eine Bürgerin. "Wir können ihnen nur dabei zusehen." Das Loch im Zaun hätten auch die Kamele gemacht.

Manche Menschen versuchen, die Tiere zu vertreiben, andere haben schicht Angst, aus dem Haus zu gehen. Die Kamele scheuchen die Menschen weg.

Die rund 80 Tiere gehörten einem älteren Mann, der inzwischen die Kamelzucht aufgegeben hat, berichten Medien. Einfangen will er die Tiere nicht, auch Strafen scheinen ihn nicht zu kümmern. Und doch hat er gute Tips, wie man den Kamelen Herr werden kann: Man müsse stärkere Zäune bauen.

In Australien versucht man, einem viel größeren Kamelproblem Herr zu werden. Mehr als eine halbe Million der Tiere sollen dort inzwischen wild leben. Jetzt werden Tausende von ihnen abgeschossen. So weit ist man in Ninowka noch nicht. Die Kamele einfach in einen Zoo zu geben, das kommt für den ehemaligen Besitzer aber nicht in Frage.

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