Drumherum braust der Verkehr: Erholung pur im "Gürtel-Pool"

Der "Gürtel"-Pool
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Von Anja Bencze mit EBU / ORF
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Im Vorfeld stieß der Pop-up-Pool auch auf scharfe Kritik, wegen der Kosten von 150.000 Euro und die durch die Gürtelsperre zu befürchtenden Staus. Die ersten Badegäste wollten sich davon nicht die Laune verderben lassen.

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Neun mal vier Meter Erfrischung mitten auf der Straßenkreuzung: In Wien hat der "Gürtel-Pool" eröffnet. Mehr als nur Badespaß, eine Freizeitoase, samt Liegewiese und Bühne für Kulturdarbietungen. Eigentlich genau das absolut Richtige an diesen heißen Sommertagen,

Allerdings stieß der Pop-up-Pool schon im Vorfeld auch auf scharfe Kritik, wegen der Kosten von 150.000 Euro und die durch die Gürtelsperre zu befürchtenden Staus. Die ersten Badegäste wollten sich davon nicht die Laune verderben lassen.

"Der Platz ist eigentlich a bisserl falsch"

"Eine tolle Idee einfach hier mitten in der Stadt einen Pool aufzubauen! Super!", sagt ein junges Mädchen. Eine ältere Dame mit Zöpfen spricht von einer "richtigen Wohlfühloase", dabei war sie anfangs skeptisch.

Eine andere, vom Bad erfrischte Frau findet es herrlich. "An einem Tag wie heute! Und ich finde es so speziell mitten im Getriebe des Verkehrs."

Ein älterer Herr mit Hut spricht von einer guten Idee, aber: "Der Platz ist eigentlich a bisserl falsch. Der gehört in den Park!"

"Völliger Nonsense!"

Völlig unverständlich findet eine Autofahrerin das Projekt: "Völliger Nonsense. Das Geld könnte man anderswo besser verwenden."

Was augenscheinlich nicht allein Wienern gefällt, stößt in anderen Städten auf eifersüchtige Blicke.

Drei Wochen soll das Freizeitareal namens "Gürtelfrische" die Menschen beglücken - und vielleicht neue Ideen für die künftige Stadtentwicklung reifen lassen.

Baden ist von 10 und 20 Uhr unter der Aufsicht eines Bademeisters erlaubt. Sogar Übernachten in einem Hotelbus ist möglich.

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