Startschuss im Corona-Risikogebiet: Tour de France hat begonnen

Ziel und Start der ersten Etappe sind in Nizza, das zu Frankreichs roter Corona-Zone gehört.
Ziel und Start der ersten Etappe sind in Nizza, das zu Frankreichs roter Corona-Zone gehört. Copyright Daniel Cole/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews mit dpa, afp
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Startschuss für die Tour der France – und Corona fährt mit. Aufgrund der angespannten Infektionslage gelten für Zuschauer und Sportler strenge Regeln.

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Startschuss für die Tour der France – und Corona fährt mit. Start und Ziel der ersten Etappe sind in Nizza, wo die Infektionszahlen seit Wochen drastisch ansteigen. Das Département Alpes-Maritimes, zu dem die südfranzösische Stadt gehört, wurde vor Kurzem zur roten Zone erklärt.

Zuschauer: "Ich bin enttäuscht"

Einen Blick auf die Radprofis zu erhaschen, ist aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen und der mehrere Meter hohen Barrikaden in manchen Bereichen fast unmöglich. "Es ist wegen Corona, wir haben leider keine Wahl“, sagt ein junger Mann.

"Das ist total blöd, so ein Mist. Ich bin großer Radportfan und sehr enttäuscht“, ärgert sich ein anderer Schaulustiger. Normalerweise tummeln sich an Start und Ziel bis zu 5000 Zuschauer, dieses Jahr sind nur ein paar Dutzend Glückliche zugelassen.

Rauswurf bei zwei positiven Tests

Auch für die Sportler gelten strengen Regeln. Kurz vor dem Start wurde bekannt: Treten zwei positive Corona-Fälle in einem Team inklusive Umfeld innerhalb einer Woche auf, wird die ganze Mannschaft ausgeschlossen.

Zum direkten Umfeld gehörten je achtköpfigem Team mindestens 20 weitere Personen – wie Physiotherapeuten, Busfahrer oder Sportdirektoren.

"Angst ist unser ständiger Begleiter"

“Die Angst ist unser ständiger Begleiter – und ich denke, das wird auch so bleiben, bis wir die Ziellinie auf den Champs Elysée überfahren“, sagt Cédric Vasseur, Manager des französischen Cofidis-Teams. „Wir sind weit weg von den Zuschauern. Das sich keine normalen Arbeitsbedingungen.“

Ob es das Rennen tatsächlich bis nach Paris schafft oder vorzeitig abgebrochen werden muss – für die einzelnen Teams ist das derzeit alles andere als sicher.

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