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Maskenpflicht in Österreich "zumindest über den Winter" - so Kanzler Kurz

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Sebastian Kurz, Archivbild
Sebastian Kurz, Archivbild   -   Copyright  Ronald Zak/ Associated Press
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Wegen eines hohen Niveaus an Covid-19-Neuinfektionen verschärft Österreich seine Corona-Maßnahmen wieder. Ab Montag gilt wieder Maskenpflicht für den Handel, in Behörden und Schulen und an allen Orten, an denen Kundenkontakt stattfindet.

Zudem werden die Regelungen für Veranstaltungen und die Gastronomie verschärft, so dürfen Speisen und Getränke in Innenbereichen nur noch an Sitzplätzen reserviert werden. Bei Veranstaltungen sind draußen nur noch 3000 Besucher statt derzeit bis zu 10.000 erlaubt. In Innenräumen sind nur noch 1500 statt 5000, ohne zugewiesene Plätze nur 50 Gäste zugelassen. Kinder müssen in der Schule außerhalb ihrer Klassenzimmer Maske tragen.

Er gehe nicht davon aus, dass sich die Situation in den kommenden Monaten verbessere, so Kanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferen in Wien: "Das öffentliche Leben findet weniger im Freien statt. Insofern ist davon auszugehen, dass wir zumindest diese Maßnahmen über den Winter brauchen werden und wir können nicht versprechen, dass nicht noch andere Maßnahmen notwendig werden. Ziel ist, einen Lockdown zu verhindern."

Niedrigste Warnstufe in den meisten Regionen

Von Donnerstag auf Freitag haben sich in Österreich 580 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Tags zuvor waren es über 600. Vor zwei Wochen waren die Zahlen noch etwa halb so hoch. Auf dem Höhepunkt der Krise im März waren es über 1000. Die vergangene Woche eingeführte Corona-Ampel bewertet die meisten Regionen abseits der Ballungsräume jedoch mit der niedrigsten Stufe Grün.