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Geiseln in Mali befreit - darunter Französin (75) und zwei Italiener

Sophie Pétronin - auf einem Video der Geiselnehmer
Sophie Pétronin - auf einem Video der Geiselnehmer   -   Copyright  Uncredited/AP
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Die französische Entwicklungshelferin Sophie Pétronin war vor vier Jahren in Mali verschleppt worden. Jetzt ist die 75-Jährige befreit worden. Das haben sowohl die Regierung von Mali als auch der französische Präsident Emmanuel Macron bestätigt.

Der Sohn von Sophie Pétronin war vor zwei Tagen nach Bamako gereist. Seine Mutter war seit dem 24. Dezember 2016 in der Gewalt der Geiselnehmer, die sie aus ihrem Haus in Gao entführt hatten, wo sie seit Jahren eine Kinderhilfsorganisation leitete.

Gleichzeitig mit Sophie Pétronin kamen der Politiker Soumaïla Cissé sowie zwei Italiener frei. Bei den Italienern handelt es sich um einen Touristen und einen Priester, die offenbar in Niger entführt worden waren.

Sie waren mutmaßlich in der Gewalt von Dschihadisten.

Auf Twitter hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sich erleichtert über die Befreiung von Sophie Pétronin geäußert. Der Kampf gegen den Terrorismus in der Sahel-Zone gehe weiter, schrieb Macron.

Gegenüber der Nachrichenagentur AFP erklärte eine anonyme Quelle, die Befreiung sei bis zur letzten Minute unsicher gewesen. AFP nennt Sophie Pétronin auch die "letzte französische Geisel der Welt".