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41.000 Neuinfektionen in Frankreich - Dänemark will keine deutschen Touristen

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Von Ronald Krams
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41.000 Neuinfektionen in Frankreich - Dänemark will keine deutschen Touristen
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Frankreich meldet über 41.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem Tag. Die nächtliche Ausgangssperre wird auf rund zwei Drittel der Einwohner ausgedehnt.

Ohne triftigen Grund dürfen sich Menschen zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht auf der Straße aufhalten. Bisher galt eine nächtliche Ausgangssperre im Großraum Paris und acht weiteren Metropolen.

Dazu der französische Premierminister Jean Castex:

"Es gibt 54 Departements und ein zusätzliches Übersee-Departement, in denen die Ausgangssperre angewendet wird, sodass 46 Millionen Bürger davon betroffen sein werden. Das Virus breitet sich immer schneller aus. Wir haben das erwartet und müssen die Maßnahmen nun durchsetzen. Diese Restriktionen stellen eine schwere Belastung dar, dessen bin ich mir bewusst, aber ich sehe auch, dass sie respektiert werden".

Belgiens Außenministerin Sophie Wilmès wird wegen einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt. Das bestätigte ihr Sprecher belgischen Medien. Ihr Zustand ist stabil, bedarf aber einer professionellen Betreuung. Die 45-Jährige war bis vor Kurzem Ministerpräsidentin. 3000 Belgier werden zur Zeit im Krankenhaus behandelt, davon 500 auf der Intensivstation.

In Deutschland ist Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages erneut stark gestiegen. Der Präsident des Robert-Koch Instituts Lothar Wieler appelliert an die Menschen, unbedingt die Corona-Regeln einzuhalten.

Besucher aus Deutschland dürfen wegen der steigenden Corona-Neuinfektionszahlen ohne triftigen Einreisegrund nicht mehr nach Dänemark einreisen. Die Maßnahme bedeutet unter anderem, dass deutsche Touristen nicht mehr ins Land kommen dürfen.

Ausgenommen sind etwa Deutsche, die ein Ferienhaus in Dänemark besitzen, dort arbeiten oder ihre Familie oder Partner besuchen wollen.