Proteste und Festnahmen in Belarus - Druck auf Lukaschenko wächst

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Von Ronald Krams
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Nach massenhaften Festnahmen Andersdenkender hat die Demokratiebewegung in Belarus ihre Gangart mit Streiks und neuen Protesten gegen den Machthaber Alexander Lukaschenko verschärft

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Nach massenhaften Festnahmen Andersdenkender hat die Demokratiebewegung in Belarus ihre Gangart mit Streiks und neuen Protesten gegen den Machthaber Alexander Lukaschenko verschärft.

Tausende Menschen marschieren durch die Hauptstadt Minsk. Seit Sonntag sind landesweit mehr als 700 Menschen festgenommen worden.

Dazu Franack Viacorka aus Litauen, Berater der Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja:

"Heute früh kündigten Arbeiter verschiedener Unternehmen Streiks an. Leider begannen dann die Bereitschaftspolizei und der KGB damit, diese Arbeiter zu verhaften. Was als Nächstes passieren wird, ist also schwer vorherzusagen".

Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hatte Machthaber Alexander Lukaschenko ein Ultimatum bis Sonntag gestellt, sein Amt aufzugeben, die Polizeigewalt zu beenden, politische Gefangene freizulassen und Neuwahlen anzusetzen. Erwartungsgemäß ließ der 66-Jährige die Frist verstreichen.

Die EU forderte die Behörden in Belarus auf, Teilnehmer des Generalstreiks nicht zu sanktionieren und deren Grundrechte zu respektieren.

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