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Attentat in Wien: Ermittlungen gegen 21 mögliche Mittäter

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Versiegelte Wohnung in Wien
Versiegelte Wohnung in Wien   -   Copyright  Ronald Zak/AP Photo
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Elf Tage nach dem Attentat in der Wiener Innenstadt haben Staatsanwaltschaft und Ermittler neue Erkenntnisse über den Tathergang bekannt gegeben.

Die Polizei geht demnach weiter davon aus, dass der Attentäter allein handelte. Allerdings seien Ermittlungen gegen 21 mutmaßliche Mitwisser eingeleitet worden,.

Davon seien zehn seit dem vergangenen Wochenende in U-Haft. Die übrigen elf befänden sich auf freiem Fuß, weil es keine hinreichenden Haftgründe gebe, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien. Unklar sei immer noch, wie der Täter in die Innenstadt kam und woher er Waffen und Munition hatte.

Tat definitiv von einer Person begangen

Ein 20-jähriger Österreicher mit nordmazedonischem Zweitpass hatte den Anschlag am 2. November verübt. Er war wegen einer versuchten Ausreise zur Dschihadistenmiliz IS vorbestraft und auf Bewährung frei. Der Täter erschoss vier Menschen, ehe er selbst von der Polizei erschossen wurde. 20 weitere Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt. Die Sicherheitsbehörden stehen wegen Versäumnissen in der Kritik.

Mit den Hintergründen der Tat befasst sich eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe namens "2. November". Fest stehe, dass der Täter keine "unmittelbaren Mittäter" hatte, sagte der Leiter der Ermittlungsgruppe, Michael Lohnegger. "Die Tat wurde definitiv von einer Person begangen. Das ist fix", sagte er.