Eilmeldung
This content is not available in your region

Home Office auf Gran Canaria: Arbeiten am Pool

euronews_icons_loading
Home Office auf Gran Canaria: Arbeiten am Pool
Copyright  Jaime Velásquez
Schriftgrösse Aa Aa

Christine Bay ist Fotografin und Designerin. Sie arbeitet viel von zuhause aus, und ihr Zuhause hat sie jetzt aus dem November-grauen Deutschland auf die Kanarischen Inseln verlegt:

Sie sagt: "Meine Freunde sagen, ach, du, du machst ja Urlaub, aber das stimmt nicht. Ich arbeite ganz normal, aber eben in schöner Umgebung. Das ist ein Swimmingpool, da ist das Meer. Naja, nach der Arbeit gehe ich vielleicht mal schwimmen oder mache einen Spaziergang."

Sie hat nicht nur den grauen November, sondern auch die Coronavirus-Vorschriften hinter sich gelassen: "Wenn ich unter den momentanen Umständen alleine in meiner Wohnung in Deutschland sitzen würde, bei dem kalten, dunklen Wetter, ich glaube, da würde ich depressiv werden."

Wegen der Coronakrise ist auf den Kanarischen Insel der Tourismus eingebrochen: ein Verlust von 16 Milliarden Euro auf das ganze Jahr 2020 gerechnet.

Die Regierung hatte eine Idee. 40.000 Menschen sollen es Christine gleichtun, und ihr Büro auf die Kanaren verlegen.

40 Prozent der arbeitenden Bevölkerung in der EU ist wegen der Pandemie jetzt im Home Office. Die Kanarischen Inseln wollen eine Alternative anbieten. Gleiche Arbeit, aber Sonnenschein.

Reiseunternehmer Jose Juan Lorenzo sagt: "Wir haben das Know-how im Gastgewerbe, wir können auch Gäste willkommen heißen, die länger bleiben. Die Kanarischen Inseln sind ideal dafür."

Diese Hotelanlage hat keine Touristen mehr, die Hotelzimmer sind jetzt zum Home Office geworden.

Von zuhause aus zu arbeiten kann ganz schön einsam sein. Keine soziale Interaktion, die man normalerweise im Büro hat. Hotelanlagen in Gran Canaria bieten beides.

Trotz Freizeitkleidung sind dies keine Touristen. Diese Männer und Frauen haben ihr Home Office bereits ins Hotel auf Gran Canaria verlegt und bereuen es nicht.