Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Macron: Impf-Kampagne zwischen April und Juni - es bestehe keine Impfpflicht

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.   -   Copyright  Benoit Tessier/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Schriftgrösse Aa Aa

In Frankreich rechnet Präsident Emmanuel Macron mit einer breiten Impfkampagne gegen das Coronavirus zwischen April und Juni kommenden Jahres. Für die am meisten gefährdeten Gruppen werde es Impfungen bereits rund um den Jahreswechsel geben, sagte Macron am Dienstag nach einem Treffen mit dem belgischen Premierminister Alexander de Croo in Paris.

Zugleich bekräftigte er, dass niemand gegen seinen Willen geimpft werde. Man wolle versuchen, so viele Menschen wie möglich durch eine "Strategie der Überzeugung und Transparenz" zu überzeugen.

Das 67-Millionen-Einwohner-Land ist schwer von der Corona-Pandemie getroffen. Bislang starben schon mehr als 52.000 Menschen an den Folgen der Virus-Erkrankung. Seit Ende Oktober gelten Ausgangsbeschränkungen. Seit einiger Zeit verbessert sich die Situation allerdings.

Am Montagabend meldeten die Behörden rund 4000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden - der niedrigste Wert seit dem Sommer. In der Spitze zählte Frankreich im November mehr als 60 000 Neuinfektionen.

Seit dem Wochenende hat der Einzelhandel im Land wieder geöffnet - für Mitte Dezember ist das Ende der Ausgangsbeschränkungen geplant. Über die Feiertage sollen sich die Menschen im Land ohne Einschränkungen bewegen können. Restaurants oder Bars dürfen voraussichtlich aber erst Mitte Januar wieder öffnen.