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Boris Johnson: "Wir werden blühen"

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Von Euronews  mit dpa
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Boris Johnson: "Wir werden blühen"
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Kurz vor einem Tre ffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel hat der britische Premierminister Boris Johnson den Ton im Ringen um einen Handelspakt noch einmal verschärft.

Bei der Frage nach fairen Wettbewerbsbedingungen und der Fischerei bestehe die EU derzeit noch auf Standpunkten, die sein Land nicht akzeptieren könne. Ein guter Deal sei weiterhin möglich.

Johnson sagte: "Ob es so ähnlich sein wird, wie zwischen Australien und der EU, oder zwischen Kanada und der EU, es besteht jedenfalls kein Zweifel daran, dass dieses Land ab dem ersten Januar blühen wird."

Johnson und von der Leyen wollten am Mittwochabend bei einem Treffen in Brüssel versuchen, die verbliebenen strittigen Punkte zu klären, wie Fischerei und fairer Wettbewerb etwa. Trotz monatelanger Verhandlungen gelang bislang kein Durchbruch.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel erklärte: "Es gibt nach wie vor die Chance eines Abkommens. Ich glaube nicht, dass wir morgen schon wissen, ob das gelingt oder nicht. Das kann ich jedenfalls nicht versprechen. Aber wir arbeiten weiter daran. Wir sind auch vorbereitet für Bedingungen, die wir nicht akzeptieren können. Also, wenn es Bedingungen gibt von britischer Seite, die wir nicht akzeptieren können, einen Weg zu gehen, der ohne Austrittsabkommen da ist, denn eins ist klar, es muss die Integrität des Binnenmarktes gewahrt werden können."

Sollten die Gespräche scheitern, drohen zum Jahreswechsel Zölle, lange Grenzstaus und andere Handelshürden.