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Schweiz: Corona-Infektionen steigen zu schnell, daher gibt es strengere Maßnahmen

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Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.
Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.   -   Copyright  Screenshot aus SRF-Video
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Die Schweiz will ihre Corona-Maßnahmen verschärfen. Denn die Ansteckungen steigen weiter an, und das "zu rasch und zu stark", wie Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga es ausdrückte.

Mehr als 5000 neue Fälle meldete das BAG allein für die vergangen 24 Stunden, sechs Prozent mehr als vor einer Woche. Die Bundesregierung will die Krise nun mit einem Drei-Punkte-Paket in den Griff bekommen.

Sommaruga sagte: "Das Paket umfasst erstens Sofortmaßnahmen, zweitens Maßnahmen für den Fall einer Eskalation und als dritten Pfeiler Hilfen für besonders betroffene Branchen."

Sofortmaßnahmen bedeutet:

  • Ab dem 12. Dezember sollen Gastrobetriebe, Geschäfte, Sport- und Freizeiteinrichtungen um 19 Uhr schließen. Sonntags bleiben sie ganz zu.
  • Und für private Veranstaltungen gilt dann: maximal fünf Personen aus zwei Haushalten. Ausgenommen: Weihnachten und Silvester.

Die Maßnahmen sollen jetzt mit den 26 Kantonen besprochen werden und am kommenden Sonntag dann in Kraft treten. Mehr als 5000 Menschen sind in der Schweiz bisher im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das Parlament erinnerte am Dienstag mit einer Schweigeminute an die Opfer.

Weitere Quellen • SRF, BAG