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China feiert: Raumsonde "Chang'e 5" bringt Bodenproben vom Mond zur Erde

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Simulation von "Chang'e 5" vor dem Mond.
Simulation von "Chang'e 5" vor dem Mond.   -   Copyright  AP/Xinhua
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"Ein großer Schritt"

China feiert. Die Sonde "Chang'e 5" ist erfolgreich vom Mond zurückgekehrt. Im Gepäck: rund zwei Kilo Mondgestein.

"Ein großer Schritt" für Chinas Raumfahrtindustrie, sagte Staatspräsident Xi Jinping. Land und Bürger würden sich immer daran erinnern.

Nach den USA und der Sowjetunion ist China damit das dritte Land, das Bodenproben vom Mond zur Erde gebracht hat.

Landung in der Steppe

Am Mittwoch war die Kapsel von "Chang'e 5" in der nordchinesischen Steppe gelandet. Bergungstrupps mit Hubschraubern und Fahrzeugen, die mit starken Suchscheinwerfern ausgerüstet waren, fanden sie im Siziwang Banner in der Autonomen Region Innere Mongolei.

Das Gestein wurde nach Peking gebracht. Ein Teil davon soll auch ausländischen Forschern zur Verfügung gestellt werden.

Die Wissenschaftler erhoffen sich zum Beispiel Aufschlüsse über die vulkanische Aktivität und die Geschichte des Mondes.

Ehrgeiziges Raumfahrtprogramm: Mond und Mars weiter im Visier

China verfolgt ein ehrgeiziges Raumfahrtprogramm. Geplant sind weitere Missionen zum Mond und auch zum Mars. Außerdem soll in den kommenden Jahren eine eigene Raumstation aufgebaut werden.

Im Moment hat China einen Rover auf dem Mond im Einsatz und die unbemannte Sonde "Tianwen-1" ist auf dem Weg zum Mars. Im Februar soll sie ankommen und auf dem Roten Planeten landen.