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Impf-Boom: Deutscher Spritzen-Fabrikant schaltet auf 24/7-Betrieb

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Die Spritzen-Produktion in Bad Arolsen läuft auf Hochtouren. Alle 13 Sekunden laufen 64 Spritzen vom Band
Die Spritzen-Produktion in Bad Arolsen läuft auf Hochtouren. Alle 13 Sekunden laufen 64 Spritzen vom Band   -   Copyright  AFP
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Es läuft derzeit beim größten deutschen Hersteller von Spritzen in Bad Arolsen. Die Firma Almo produziert nach eigenen Angaben jährlich über zwei Milliarden Stück in unterschiedlichen Varianten.

Jetzt, da weltweit Massenimpfungen gegen das Cornavirus angelaufen sind beziehungsweise anlaufen werden, stehen die Produktionsstraßen nicht mehr still. Alle 13 Sekunden laufen 64 Spritzen vom Band.

Otto-Philipp Braun ist Ko-Direktor von Almo: "Das, was wir getan haben ist natürlich sofort unsere Kapazitäten zu erhöhen. Das bedeutet wir haben von einer Fünf-Tage-Woche auf eine Sieben-Tage-Woche umgestellt. Das heißt, unsere Maschinen laufen jetzt sieben Tage die Woche 24 Stunden."

Die Firma will jetzt 30 Millionen Euro in neue Produktionsmittel investieren, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Der ist hauptsächlich auf die Coronakrise zurückzuführen.

Für das laufende und das kommende Jahr liegen Almo bereits 500 Millionen Bestellungen vor. Zu den bedeutendsten Kunden zählen der amerikanisch-deutsche Impfstoffhersteller Pfizer/BioNTech und der deutsche Produzent CureVac.