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Brexit-Abkommen: "Kein Deal kann ausgleichen, was uns genommen wird"

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Brexit-Abkommen: "Kein Deal kann ausgleichen, was uns genommen wird"
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Die Staats- und Regierungsschefs in Europa sind erleichtet über die Einigung im Brexit-Streit. Doch auch wenn das lang ersehnte Abkommen über die künftigen Handelsbeziehungen ist endlich da - die gespaltenen Meinungen über den Brexit bleiben. Hier die Meinungen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zeigt sich zufrieden. Die Europäische Einigkeit und Entschlossenheit hätten sich ausgezahlt, twitterte er. Das Abkommen sei wichtig, um die europäischen Bürger, Fischer und Unternehmen zu schützen. Und man werde auch dafür sorgen, dass das Abkommen eingehalten werde und funktioniere.

Auch der irische Regierungschef Micheál Martin begrüßte die Einigung nach vier langen Jahren der Verhandlungen auf Twitter. Obwohl man Großbritannien vermissen werde, könne man sich jetzt darauf konzentrieren, in den kommenden Jahren gute Beziehungen zu etablieren.

Arlene Foster, Regierungschefin in Nordirland schrieb: "Ein vernünftiges Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der EU war immer das beste Ergebnis für Nordirland."

Nicola Sturgeon, die schottische Regierungsschefin, erinnerte daran, dass die Schotten den Brexit nicht gewollt haben. Kein Deal könne jemals ausgleichen, was der Brexit uns wegnimmt, schrieb sie.

In den Straßen von Boston in Nordengland, einer Brexit-Hochburg, ist man geteilter Meinung:

David Ashby: "Es ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für das Land auf lange Sicht. Es hatte sich schon zu lange hingezogen."

Andy Finch: "Ich glaube nicht, dass es gut werden wird. Und ich finde, es war von vornherein keine gute Idee. Aber so sieht's nun mal aus, wir werden sehen."