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Olympische Sommerspiele: Mit Playbook und Covid-Officer gegen Corona

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Olympische Sommerspiele: Mit Playbook und Covid-Officer gegen Corona
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Die Uhr tickt. Wenn es nach dem Internationalen Olympischen Komitee und den Tokio-Organisatoren geht, tickt sie bis zum 23. Juli, denn da sollen die verschobenen Sommerspiele in Tokio beginnen.

Die Japaner haben jetzt ein sogenanntes Playbook - eine Art Handbuch - herausgegeben, in dem sie vor allem Regeln aufstellen und erklären.

Pierre Ducrey, IOC-Direktor für die Durchführung der Spiele sagte: "In dem Handbuch haben wir dargestellt, wie die Reise aussehen wird. Zum Beispiel, Maßnahmen, die schon 14 Tage vor der Abreise beginnen, Tests vor der Abreise nach Japan und bei der Rückkehr und wir haben erklärt, wie die Tests dann während des Aufenthalts in Japan durchgeführt werden."

In dem an die internationalen Sportverbände und Offizielle gerichteten Handbuch sind auch Einschränkungen bei der Bewegungsfreiheit, eine strikte Maskenpflicht sowie weitere allgemeine Hygiene-Maßnahmen enthalten. Das Handbuch für die Athleten soll am kommenden Dienstag veröffentlicht werden.

Jede Gruppe soll einen "Covid-Officer" zugewiesen bekommen, der dafür sorgt, dass die Regeln eingehalten werden.

Im Land selbst wird man sich wohl kaum bewegen können und touristische Reisen sind ausgeschlossen. Deshalb gibt es jetzt schon kurze, virtuelle Japan-Touren von den Organisatoren der Sommerspiele:

80 Prozent der Japaner sind laut Umfragen gegen eine Austragung der Spiele zum jetzigen Zeitpunkt - wegen der Pandemie. 80.000 Freiwillige hatten sich im vergangenen Jahr VOR der Pandemie gemeldet. Jetzt wollen viele von ihnen nicht mehr.

Mai Tarumi würde immer noch gerne bei den Taekwondo-Kämpfen mithelfen, doch auch sie hat Bedenken: "Huderttausende sind mit dem Coronavirus infiziert. Wir können doch keine Fans kommen lassen. Und ohne Fans ist es nicht dasselbe. Wir können die Spiele nicht ganz alleine abhalten. Bei dem Gedanken fühle ich mich schlecht."

Wie das mit den Besuchern geregelt sein wird, ist noch unklar. Eines steht fest: Die Anzahl der Fans wird auf alle Fälle sehr beschränkt sein.