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Nach 6-monatiger Reise: "Perseverance" schickt Bilder vom Mars

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Von euronews
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Nach 6-monatiger Reise: "Perseverance" schickt Bilder vom Mars
Copyright  NASA/JPL-Caltech via AP

Es waren quälende sieben Minuten: Der Eintritt in die Marsatmosphäre nach sechsmonatigem Flug wurde durch die Sonde selbst kontrolliert - die Wissenschaftler unten auf der Erde konnten da nur zusehen. Doch die Perseverance machte ihrem Namen - Beharrlichkeit - alle Ehre und landete sicher auf dem roten Planten.

Diese beiden Bilder waren die ersten von vielen. Der Perseverance-Roboter - so groß wie ein Kleinwagen - hat 25 Kameras an Bord und zwei Mikrophone. So soll die Menschheit sehen und hören, was den Mars ausmacht.

Roboter soll Proben sammeln

Im Zentrum der Mission steht die Entnahme von Proben. Die große Frage: Gab es jemals Leben auf dem Mars?

Der Ort der Landung war in diesem Zusammenhang gezielt gewählt: Der Jezero Krater war einst ein See, in dessen Wasser Leben hätte entstehen können. Drei Milliarden Jahre ist das her. Bis Perseverance seine Mission erfüllt hat, könnte es Jahre dauern.

"Die Entnahme der insgesamt 40 Proben wird schwierig, denn der Bohrvorgang ist herausfordernd. Dabei dürfen wir keine Fehler machen, denn wir können nur diese 40 Proben entnehmen. Wir wollen ja sicherstellen, das wir in die richtige Richtung gehen, um möglicherweise Leben auf dem Mars nachzuweisen", so Thierry Fouchet, Professor an der Universtität LESIA in Meudon.

Auf Twitter teilte die NASA einen Link, über den sich der Roboter auf dem Mars lokalisieren ließ:

Beitrag aus Europa

Das Projekt der NASA setzt dabei auch auf europäische Technologie. Einige Instrumente wurden hauptsächlich in Spanien und Frankreich entwickelt.

Auch in dem bosnischen Ort Jezero verfolgten die wenigen Hundert Einwohner die Landung. Nach genau diesem Dorf, das auf dem Grund eines ehemaligen Sees erbaut wurde, ist der Ort der Landung auf dem Mars benannt.

Auch in Jezero ist man neugierig zu erfahren, ob fern des Planeten Erde jemals Leben möglich war.