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Israelische Mittelmeerstrände nach Ölpest gesperrt

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Von Euronews mit AP, dpa
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Frewillige Helfer und Helferinnen säubern einen Strandabschnitt am israelischen Mittelmeer
Frewillige Helfer und Helferinnen säubern einen Strandabschnitt am israelischen Mittelmeer   -   Copyright  Ariel Schalit/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
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Nach einer schweren Ölverschmutzung hat Israel die Strände am Mittelmeer geschlossen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu besuchte einen Strandabschnitt bei Aschdod, um sich ein Bild vom Ausmaß der Ölpest zu machen.

Die Herkunft des Öls ist unklar. Netanjahu sagte, das Umweltministerium werde einen Plan zur Säuberung der Strände ausarbeiten. Untersagt wurde nicht nur das Schwimmen im Mittelmeer, sondern wegen Gesundheitsgefahr auch jegliche Form von Sport am Strand. Israelische Medien und auch Netanjahu spekulierten, das Öl könne von einem Tanker stammen.

Netanjahu plädierte in Aschdod für eine Zusammenarbeit mit anderen Ländern: "Ich habe gerade mit dem ägyptischen Energieminister gesprochen, der hier zu Besuch ist, und wir haben vorgeschlagen, dass all diese Schiffe, die Sie hier sehen, mit Erdgas angetrieben werden, anstatt mit Öl, das die Umwelt verschmutzt, wie es hier geschehen ist. Ich denke, wenn sich eine Reihe von Ländern in dieser Sache zusammenschließen, können wir innerhalb weniger Jahre eine große Veränderung herbeiführen."

Bereits seit mehreren Tagen werden an den Stränden Ölklumpen angespült. Tausende Freiwillige beteiligten sich am Wochenende an Reinigungsaktionen. Viele von ihnen klagten anschließend über Unwohlsein.

Schlimmer traf es die Tierwelt. Viele Meerestiere sind mit einem Ölfilm überzogen und dohen zu verenden. Die israelische Natur- und Parkbehörde erklärte, es handele sich um die schlimmste Naturkatastrophe seit Jahren in Israel.