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Wasserwerfer gegen rabiate Querdenker: Etwa 20.000 bei Demo in Kassel

Auseinandersetzungen zwischen Querdenkern und Polizei in Kassel
Auseinandersetzungen zwischen Querdenkern und Polizei in Kassel Copyright Swen Pfoertner/(c) Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Copyright Swen Pfoertner/(c) Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Von Euronews
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An diesem Samstag demonstrieren sogenannte Querdenker in Kassel gegen die Coronaregeln - es gibt auch mehrere Gegendemonstrationen.

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An diesem Samstag sind zahlreiche Gegnerinnen und Gegner der Corona-Regeln nach Kassel gereist, um an Protesten der sogenannten Querdenker teilzunehmen. Gleichzeitig gab es Gegendemonstrationen mit Slogans wie "Klardenken statt Querdenken".

Die Querdenken-Bewegung hatte im Internet Proteste mit 20.000 Teilnehmenden angekündigt. Laut Polizeiangaben waren mindestens so viele Demonstrierende tatsächlich in der Stadt. Die Hessenschau ging von "einer der größten Kundgebungen in Deutschland seit Jahresbeginn" aus, bei der es zwischen Anhänger:innen der "Querdenken"-Bewegung und Polizist:innen in Kassel gewaltsame Zusammenstöße gab.

Wie mehrere Journalist:innen in Kassel beobachteten, trugen die meisten Protestierenden der Querdenker-Proteste keine Masken. Laut Polizei wurden auch die Mindestabstände nicht eingehalten. Die Sicherheitskräfte setzten Pfefferspray ein, später kam ein Wasserwerfer zum Einsatz.

Es gab auch Kritik am Vorgehen der Polizei, die teilweise nicht gegen die Corona-Leugner:innen einschritt.

Auf einem Video Journalisten Julius Geiler ist zu sehen, wie die Querdenker rabiat gegen Fahrradfahrer:innen vorgehen, die versucht hatten, den Protestmarsch zu stoppen.

Mehrere Reporter berichteten von gewaltsamen Angriffen auf die Presse.

Verkehrsteilnehmer:innen wurden aufgefordert, die Innenstadt von Kassel zu meiden. Es gab zahlreiche Sperrungen, auch der öffentliche Nahverkehr funktionierte nur eingeschränkt.

Offenbar gab es auch spontane Aktionen gegen die angereisten Querdenker in der Innenstadt.

Gerichte hatten Kundgebungen von bis zu 5.000 Personen auf dem Messegelände Schwanenwiese erlaubt, auf dem Platz der Deutschen Einheit dürfen höchstens 1.000 Menschen protestieren - aber nur mit Mund-Nasen-Schutz und Mindestabstand. Ein geplanter Marsch durch die Innenstadt war verboten worden.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen an diesem Samstag bei 112.8 und damit über dem deutschlandweiten Durchschnitt von 99,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

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