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IWF: Erholung der Euro-Wirtschaft, aber...

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Kristalina Georgiewa
Kristalina Georgiewa   -   Copyright  NICHOLAS KAMM/AFP or licensors
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Der Internationale Währungsfonds geht davon aus, dass die wirtschaftliche Erholung dank des Impffortschritts in diesem Jahr schnell voranschreiten wird. Eine Rüge gab es aber für die ungleiche Verteilung der Impfstoffe.

„Wir vergleichen hier Äpfel mit Apfelsinen"

Vollständig wieder gutmachen wird die Wirtschaft im Euroraum die Verluste des Vorjahres nach Meinung des IWF aber nicht. Die US-Wirtschaft wird sich laut Vorhersage in diesem Jahr besser erholen, doch die IWF-Direktorin, Kristalina Georgiewa, beschwichtigt: „Wir vergleichen hier Äpfel mit Apfelsinen. Die Europäische Union hat einige automatische Stabilisatoren, die in Kraft getreten sind, insbesondere in Form von Arbeitserhaltungsmaßnahmen. Auf dem Höhepunkt der Arbeitsplatzsicherung wurde verhindert, dass 68 Millionen in die Arbeitslosigkeit gedrängt werden“, sagt sie.

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni meint: „Wir haben Kriterien aufgestellt, die uns wahrscheinlich im Mai zu der Entscheidung bringen werden, die allgemeine Austiegsklausel, die die Umsetzung unserer fiskalischen Regeln aussetzt, bis zum Jahr 2022 zu verschieben."

Gentiloni sprach sich dafür aus, erst die Erholungsmaßnahmen mit einem Umfang von 750 Milliarden Euro umzusetzen, ehe man bereits über weitere Schritte nachdenke.