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Merkel vermittelt: weiter mit Moskau reden

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Von euronews
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Während einer Sitzung des Europarates zeigte sich die Kanzlerin in Sorge um die Lage im Osten der Ukraine, wo Moskau weiter Truppen zusammenzieht. Dennoch müsse man weiter "miteinander sprechen".

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Angesichts der weiteren Zusammenziehung russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine hat die deutsche Bundeskanzlerin ihre Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Im Osten des Landes stehen sich ukrainische Regierungstruppen und pro-russische Separatisten gegenüber.

Angela Merkel sprach während der digital abgehaltenen Sitzung des Europarates am Dienstag. Dabei verteidigte sie das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 und damit die andauernde Zusammenarbeit der Bundesregierung mit Moskau.

"Insgesamt haben wir mit Russland sehr viele Konflikte, die leider unser Verhältnis auch schwierig machen. Ich bin trotzdem jemand, der immer sagt, wir müssen miteinander reden", so die Kanzlerin.

Diplomatische Spannungen zwischen USA und Russland

Unterdessen hat der US-Botschafter in Russland angekündigt, für Gespräche mit Präsident Joe Biden in die USA zu reisen. Der Kreml hatte ihm eine Rückkehr in die USA nahegelegt, angesichts der geltenden Handelssanktionen der Vereinigten Staaten gegen Russland. Wladimir Putins Sprecher Dimitri Peskow sagte, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern befänden sich auf einem Tiefpunkt.

Moskau verbittet sich Einmischung

Die USA hatten den Umgang mit dem inhaftierten Kremlkritiker Alexei Nawalny scharf kritisiert. Er hält seinen Hungerstreik weiter aufrecht. Ärzten seines Vertrauens war am Dienstag erneut der Zugang zu Nawalny verweitert worden. Die Mediziner befürchten, dass der 44-Jährige sterben könnte.

Die russische Regierung verbat sich jede Einmischung Europas und der USA. Die Sorge um Nawalny sei unbegründet.

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