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ESC-Finalistin Manizha: "Ich denke, dass ich ein guter Flüchtling bin"

Von Euronews mit AFP
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Manizha bejubelt ihren Finaleinzug beim ESC in Rotterdam
Manizha bejubelt ihren Finaleinzug beim ESC in Rotterdam   -   Copyright  Peter Dejong/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Schlange stehen im grauen Rotterdam für ein bißchen Glitzer, Glamour und große Gefühle. Der diesjährige Eurovision Song Contest in Rotterdam lässt neben dem Publikum auch das UN-Flüchtlingshilfwerk nicht kalt.

Schließlich ist die offiizielle UNHCR Goodwill-Botschafterin Manizha für Russland am Start. Sie verließ 1994 Tadschikistan und sagte während einer Pause in der Vorbereitung auf das Finale an diesem Samstag: "__Wissen Sie, es ist wirklich wichtig, über diese Dinge zu sprechen, denn wir haben so viele Flüchtlinge um uns herum und wir müssen sie unterstützen. Ich denke, dass ich ein guter Flüchtling bin. Ich habe meinem Land schon so oft geholfen und ich liebe mein Land. Deshalb denke ich, dass wir mehr Bildung für sie brauchen, mehr Wertschätzung, Wertschätzung dafür. Ja, genau. Und das hat der Eurovision Song Contest für mich und einen der Tänzer geschafft."

"Hoffnung und Stärke"

Tousin "Tusse" Chiza ist aus der Demokratischen Republik Kongo über Uganda nach Schweden gekommen, dessen Fahne der Teenager jetzt hochhält: "In meinem Song geht es um Hoffnung und Stärke und Durchhaltevermögen und darum, einfach an sich selbst zu glauben und dass die Stimme eines jeden wichtig ist und jeder gehört werden sollte und es verdient, gehört zu werden."

Open Up - ist das passende ESC-Motto in diesem Jahr Insgesamt haben drei ESC-Teilnehmende einen Flüchtlingshintergrund in der Biografie. Ahmad Joudeh aus den Niederlanden war allerdings nur als Pausenfüller während des zweiten Halbfinals mit von der Partie.