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Kampf gegen Hackerangriffe: NATO weiht neue Cyberakademie ein

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Von Julika Herzog mit AP
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NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Portugal
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Portugal   -   Copyright  Armando Franca/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat in Portugal eine neue Akademie für Information und Kommunikation eingeweiht. Die Ausbildungseinrichtung des Transatlantischen Bündnisses in Oeiras ist bereits in Betrieb und auf Cyberkriminalität spezialisiert. Die Cyber-Fähigkeiten der Allianz sollen gestärkt werden.

"Wir sind mit immer häufigeren und raffinierteren Cyber-Angriffen konfrontiert", so Stoltenberg, doch der Erfolg des Bündnisses sei auf seine Anpassungsfähigkeit und seine Fähigkeit zurückzuführen, seinen "technologischen Vorsprung" aufrechtzuerhalten.

Er sagte, diese neue Akademie trage dazu bei, das NATO-Personal der Zukunft auszubilden, den technologischen Vorsprung zu wahren und auch unter sehr schwierigen Umständen operieren zu können, und fügte hinzu: "Wir wissen, dass es bei allem, was wir tun, eine Cyber-Dimension geben wird - in Frieden, Konflikt und Krise."

Der Schutz vor Hackern muss verbessert werden, denn in den letzten Jahren gab es immer mehr Cyberangriffe, wie zuletzt auf die größte Benzin-Pipeline in den USA oder den Server des Nationalen Gesundheitssystems in Irland. Zahlreiche Krankenhäuser mussten wegen des Angriffs Routinetermine absagen und konnten nur eingeschränkt arbeiten.

Außerdem hat Corona die Cyber-Kriminalität noch verstärkt. Die Zahl der Straftaten steigen und auch die Umstellung auf Homeoffice und digitales Arbeiten bringt neue Gefahren mit sich.