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Stichwahl-Krimi in Peru: Marxist Castillo vor Rechtspopulistin Fujimori

Stichwahl-Krimi in Peru: Marxist Castillo vor Rechtspopulistin Fujimori
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Von Euronews mit DPA / EFE
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Nur wenige Stimmen von einander entfernt: Pedro Castillo laut Wahlamt bei 50,10 % nach der Auszählung von fast 95 Prozent der Stimmen. Rechtspopulistin Keiko Fujimori erhielt demnach 49,89 Prozent der Stimmen.

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Bei der Präsidentenwahl in Peru zeichnet sich ein äußerst knappes Ergebnis ab. Der Marxist Pedro Castillo kam in der Stichwahl auf 50,10 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt am Montag nach der Auszählung von fast 95 Prozent der Stimmen mitteilte.

Seine Kontrahentin, die rechtspopulistischen Kandidatin Keiko Fujimori, hatte zunähst knapp vorn gelegen und kommt demnach 49,89 Prozent der Stimmen.

Am Ende dürften wenige Tausend Stimmen über den Ausgang der Wahl entscheiden. Im Falle eines Sieges wäre Castillo der erste Präsident der Republik, der nicht den Eliten des Landes angehört, die seit der Kolonialzeit die Geschicke Perus dominieren.

Nach Angaben der Wahlkommission wurden zuletzt ländliche Regionen sowie Stimmen der Peruaner im Ausland ausgezählt. In diesen Wählergruppen genießt der 51-jährige Castillo starken Rückhalt. Rechtspopulistin Fujimori hingegen ist in urbanen Gebieten beliebt.

Die Tochter des ehemaligen Machthabers Alberto Fujimori steht für eine neoliberale Wirtschafts- und eine autoritäre Sicherheitspolitik. Der marxistische Dorfschullehrer Castillo hingegen will im Fall eines Wahlsiegs einen sozialistischen Staat aufbauen, die Medien stärker kontrollieren und das Verfassungsgericht abschaffen.

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