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Digitaler EU-Impfpass - 15 Länder wollen diese Woche starten

Von Euronews mit dpa
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Digitaler EU-Impfpass - 15 Länder wollen diese Woche starten
Copyright  DENIS LOVROVIC/EU COMMISSION
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Die EU hat den Weg für das europaweit gültige Impfzertifikat freigemacht. Am Montag unterzeichneten die EU-Spitzen in Brüssel die Verordnung für den digitalen Impfpass. Mitte der Woche sollen bereits mindestens 15 EU-Länder an die notwendige Technik angeschlossen sein.

Offiziell werden die EU-weit gültigen Nachweise für Covid-Impfungen, frische Tests und überstandene Infektionen erst zum 1. Juli eingeführt. In mehreren Ländern - darunter Deutschland - werden die Zertifikate aber schon ausgegeben.

Mit den digitalen Nachweisen, die auch in Papierform verfügbar sein werden, sollen Reisen und Pendeln in Europa wieder einfacher werden.

In dem EU-Impfzertifikat sehe sie einen Beleg für die Führungsrolle der Union im digitalen Zeitalter, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. "Dieses Zertifikat ist ein Symbol eines offenen und digitalen Europas."

In einer für EU-Verhältnisse extrem kurzen Zeit von zwei Monaten hatte sich die Länder auf die gemeinsame Verordnung EU-Impfzertifikat geeinigt.

EU will 1 Milliarde Euro in Impfstoffproduktionszentren in Afrika investieren

Unabhängig davon will die EU weiterhin Impfstoffe an Entwicklungländer spenden und eine ein Milliarde Euro in den Aufbau von Impfstoffproduktionszentren in Afrika investieren, erklärte EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen gegenübver Euronews.

"Wenn man den Gesamtansatz betrachtet, geht es um Spenden, um Finanzierung und um den Export, das ist kurzfristig. Langfristig müssen wir Produktionszentren in anderen Regionen der Welt aufbauen. Zum Beispiel in Afrika, das ist eine Aufgabe für die Europäische Union", sagte von der Leyen.

"Wir werden eine Milliarde Euro in den Aufbau dieser Produktionszentren mit unseren afrikanischen Freunden investieren, damit Afrika mit der Zeit seine eigenen Impfstoffe produziert."