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Angst vor neuen Repressionen: LGBTQ-Protest in Warschau

Von euronews
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2020 fiel der Protest aus. Jetzt demonstrierten in Warschau wieder Tausende.
2020 fiel der Protest aus. Jetzt demonstrierten in Warschau wieder Tausende.   -   Copyright  Czarek Sokolowski/ Associated Press
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In Warschau haben Tausende erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder für die Rechte von Homo-, Bi- und Transsexuellen demonstriert. Viele LGBTQ-Personen fürchten vor allem nach neuen repressiven Gesetzen in Ungarn Rückschritte für ihre Gleichberechtigung auch in Polen. Das Parlament in Budapest hatte am Dienstag ein Gesetz beschlossen, das Darstellungen von nicht-heterosexueller-Sexualität oder queeren Personen in Medien für Kinder und Jugendliche sowie in der Werbung verbietet.

Auch die polnische Regierung hat sich wiederholt feindlich gegenüber Homo- und Transsexuellen gegenüber geäußert. So sagte Präsident Andrzej Duda im Wahlkampf im vergangenen Jahr, LGBTQ versuchten die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass sie Menschen seien, aber es handele sich um eine Ideologie, die destruktiver als der Kommunismus sei.

Im vergangenen Jahr erklärten sich mehrere Regionen und Städte zu LGBTQ-freien Gebieten. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften oder die Homo-Ehe sind in Polen nicht erlaubt.