EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Libanon: Es droht der Zusammenbruch

Krankenhaus in Beirut
Krankenhaus in Beirut Copyright STR/AFP or licensors
Copyright STR/AFP or licensors
Von euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Das Land leidet unter einer misslichen Wirtschaftslage: Wasserknappheit und Treibstoffmangel erschweren den Alltag. Und jetzt kommt die Angst vor einer neuen Pandemiewelle hinzu.

WERBUNG

Der Libanon befindet sich wirtschaftlich in einer sehr angespannten Lage - dass nun wieder ein erheblicher Anstieg der Coronavirus-Ansteckungszahlen droht, setzt vor allem das Gesundheitswesen zusätzlich unter Druck. Denn überall drückt der Schuh:

Firass Abiad, der Leiter des Rafik-Hariri-Universitätskrankenhauses, erläutert: „Das bringt das Krankenhaus in Gefahr. Die Stromgeneratoren könnten aufhören zu arbeiten. Wir haben große Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Diesel-Kraftstoff. Man kommt im Libanon derzeit schwer an Diesel. Und er ist sehr teuer."

Wegen der Kraftstoffknappheit stehen Fahrzeuge still, es kommt immer wieder zu Stromausfällen - denn auch hier macht sich die missliche Wirtschaftslage bemerkbar. Die Vereinten Nationen warnen zudem vor dem Zusammenbruch der Wasserversorgung. Aus Frankreich treffen auf dem Seeweg Hilfslieferungen ein.

Frankreichs Botschafterin Anne Grillo im Libanon sagt, die Ladungen enthielten unter anderem medizinische Waren, Beatmungsgeräte sowie Schutzmasken für die Beschäftigten des Gesundheitswesens sowie die Sicherheitskräfte.

Sollten wieder die Coronavirus-Zahlen steigen, würde das viele Krankenhäuser kalt erwischen: Diese seien schlechter vorbereitet als noch zu Jahresbeginn, meint der Leiter des größten Krankenhaus des Libanon.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Libanon: Regierung steht unter Korruptionsverdacht - drohen EU-Sanktionen?

Womöglich 4000 Jahre alte Krebsbehandlung im alten Ägypten nachgewiesen

Dänemark: Großbrand im Bürogebäude des Ozempic-Herstellers