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Von Mückenloch zur WM: Hansi Flick übernimmt beim DFB

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Von Frank Weinert
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Bundestrainer Flick
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Er ist der neue Mann am Ruder der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Hansi Flick – eigentlich Hans-Dieter Flick, Jahrgang 1965, als Spieler nie in der A-Nationalmannschaft. Das hat er mit seinem Vorgänger Jogi Löw gemein.

Als Trainer – zuletzt beim FC Bayern München – notorisch erfolgreich. Nun soll es Hansi als Coach der „Mannschaft“ richten – mit dem gewissen Bayern-Erfolgsgen: "Wir wollen möglichst All-in gehen. All-in-Mentalität bedeutet für mich, dass man alles gibt. Das ist für mich wichtig, dass wir das künftig auf dem Platz zeigen. Das sind auch Dinge, die wir erwarten."

Er sei voller Tatendrang, bei ihm zähle nur das Prinzip Leistung: "Für mich ist wichtig, dass die besten Spieler Deutschlands auch für Deutschland spielen. So sehe ich das."

Wer genau das sein wird – da hüllt sich Hansi Flick bislang in Schweigen. Nur so viel: Das Alter der Kandidaten spiele keine Rolle.

Positives Denken, Selbstvertrauen und Willensstärke – das will der neue Mann am Ruder der DFB-Elf sehen, der einst seine Fußball-Karriere beim BSC Mückenloch vor den Toren Heidelbergs begann.

Nun also die große weite Welt der Nationalmannschaft – vier Weltmeistertitel im ewigen Gepäck. Oder ist es eher eine Hypothek für Flick. Sein Vorgänger Jogi Löw holte 2014 immerhin den WM-Titel.

Anfang September geht’s los mit der Qualifikation für die WM 2022. Gegner sind dann noch nicht die ganz Großen des Weltfußballs. Aber auch Liechtenstein, Armenien oder Island wollen erst einmal bezwungen werden.