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Katalonien: Partymeile nach Ende der Corona-Beschränkungen

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Von Euronews mit dpa
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Katalonien: Partymeile nach Ende der Corona-Beschränkungen
Copyright  AP / Emilio Morenatti
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In vielen Städten Kataloniens ist am Wochenende das Ende der Corona-Beschränkungen gefeiert worden. In der Metropole Barcelona waren etliche Partygänger:innen auf den Straßen unterwegs. Zuvor galt in der ganzen spanischen Region eine fünfwöchige nächtliche Ausgangssperre.

"Wir wollen feiern, wir brauchen das", sagt eine Frau. Jetzt könnten sie endlich wieder raus, die meisten von ihnen seien geimpft.

Krankenhäuser auf Martinique am Limit

Im französischen Überseegebiet Martinique ist die Corona-Situation weiterhin dramatisch. Soldatinnen und Soldaten wurden in ein Krankenhaus abkommandiert. Sie halfen bei der Einrichtung von Intensivstationen. Die Klinik ist mittlerweile überlastet.

In den vergangenen Wochen waren die Infektionszahlen auf den französischen Inseln in die Höhe geschossen - auf Martinique liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aktuell bei 961.

Niederlande: Kultur geht auf die Straße

In den Niederlanden hat es am Wochenende in mehreren Städten Proteste gegen die Corona-Politik der Regierung gegeben. Künstler und Festivalbetreiber hatten zu den Veranstaltungen, wie etwa in der Hauptstadt Amsterdam, aufgerufen. Sie argumentierten, dass die Absage vieler Events bis zum 19. September ungerechtfertigt sei.

Israel: Antikörpertests und Impfungen bei Schüler:innen

Um herauszufinden, wie viele Kinder einen natürlichen Schutz vor dem Coronavirus entwickelt haben, werden in Israel rund 1,6 Millionen Schüler auf Antikörper gegen den Erreger getestet. Wer Abwehrstoffe nachweisen kann, muss bei einem Corona-Fall in der Klasse nicht in Quarantäne.

Mit Beginn des neuen Schuljahrs am 1. September will das Land außerdem während der Unterrichtszeit gegen das Corona-Virus impfen. Dafür sei lediglich die Zustimmung der Eltern erforderlich, teilte das Corona-Kabinett der Regierung am Montag mit.

Israel impft grundsätzlich Kinder schon mit zwölf Jahren, in Ausnahmefällen sogar schon mit fünf. Dies gilt allerdings nur für besonders gefährdete Kinder - etwa wegen extremer Fettleibigkeit, schweren chronischen Lungenkrankheiten oder Herzproblemen.

Das 9,4-Millionen-Einwohner-Land versucht derzeit, mit einer umfangreichen Impfkampagne den Anstieg von Corona-Neuinfektionen zu bremsen. Am Montag meldete das Gesundheitsministerium 5383 neue Fälle. Zugleich wurden 672 Schwerkranke registriert - der höchste Wert seit März.