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Frankfurter Buchmesse: "Wie wollen wir leben?" Mit Literatur!

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Von Andrea Büring
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Archiv: Frankfurter Buchmesse (16.10.2019)
Archiv: Frankfurter Buchmesse (16.10.2019)   -   Copyright  DANIEL ROLAND/AFP or licensors

Der Startschuss für die 73. Ausgabe der weltweit größten Buchmesse in Frankfurt ist gefallen. Noch bis Sonntag zeigen 2.000 Verlage aus 80 Ländern ihre Werke.

Nach den Fachbesucherinnen und -besuchern sind am Wochenende die Bücherfans an der Reihe - allerdings nur Geimpfte, Genesese oder Gesteste; maximal 25.000 Menschen täglich. Das Kapitel Corona ist noch immer nicht ganz abgeschlossen.

Im letzten Jahr war die Frankfurter Buchmesse hauptsächlich virtuell.

Karin Schmidt-Friderichs, die Vorsitzende des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sagte:

In der Krise hat sich gezeigt, wie fest das Buch in der Gesellschaft verankert ist. Mit enormem Engagement, vor allem auch viel Kreativität und viel Erfolg haben Buchhandlungen trotz geschlossener Ladentüren weiter Bücher verkauft.

Krisenzeiten - Zeit für die großen Fragen des Lebens. So steht die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr unter dem Motto "Wie wollen wir leben?"

Der Direktor der Frankfurter Buchmesse Juergen Boos erklärt:

Wir stellen uns diese Frage angesichts der alarmierenden Verrohung unseres Umgangs miteinander, der unüberrückbar scheinenden Spaltung unserer Gesellschaft.

Aber: Bücher bauen Brücken.

Zum Beispiel nach Nordamerika, denn Gastland ist in diesem Jahr Kanada, vertreten mit seiner Literatur und einer beeindruckenden Installation.