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Putin ist am Tag der Einheit auf der Krim und liebäugelt mit Lukaschenko

Putin ist am Tag der Einheit auf der Krim und liebäugelt mit Lukaschenko
Copyright Mikhail Metzel/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit AFP, AP, dpa
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In Russland ist der 4. November der "Tag der Einheit". Für Wladimir Putin ein Anlass, um auf die Krim zu reisen und Vereinbarungen mit dem Präsidenten von Belarus zu unterzeichnen.

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Präsident Wladimir Putin hat den Tag der Einheit des Volkes in Sewastopol auf der Krim gefeiert. Seit Russlands Annexion der Halbinsel 2014 schwelt der Konflikt mit der Ukraine. Die meisten Länder der internationalen Staatengemeinschaft haben die Annexion der Krim durch Russland nicht anerkannt.

Der "Tag der Einheit" am 4. November ist in Russland seit 2005 wieder ein Feiertag.

Die Krim gehört jetzt für immer zu Russland.
Wladimir Putin
Russlands Präsident

Für den russischen Staatschef ist die "De-facto-Übernahme" der Krim die Wiederherstellung der nationalen Einheit. In seiner Ansprache sagte Putin: "Unser Land hat seine historische Einheit wiedererlangt. Diese lebendige, untrennbare Verbindung ist hier in Sewastopol besonders deutlich zu spüren. Die Krim gehört jetzt für immer zu Russland, das ist der souveräne, freie und unerschütterliche Wille des Volkes, unseres ganzen Volkes."

Mikhail Metzel/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Wladimir Putin auf der Krim am 4. November 2021Mikhail Metzel/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved

Russland auf dem Weg zur Union mit Belarus

Von der Krim aus besprach sich Putin in einer Videoschalte mit Alexander Lukaschenko, und die beiden unterzeichneten weitere Vereinbarungen auf dem Weg zu einem Unionsstaat - bestehend aus Belarus und Russland. Schon seit Jahren arbeiten die beiden Ex-Sowjetrepubliken an einem möglichen Zusammenschluss.

Mikhail Metzel/Sputnik
Wladimir Putin während der Videoschalte mit Alexander LukaschenkoMikhail Metzel/Sputnik

Lukaschenko, dessen Wiederwahl im August 2020 von der Opposition und von der EU nicht anerkannt wird, betonte die gemeinsamen Projekte zwischen Minsk und Moskau. Er erklärte: "Es gibt eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verteidigung. Wie die jüngsten Ereignisse gezeigt haben, ist der regionale Zusammenschluss der Truppen der Union ein zuverlässiger Sicherheitsschild - nicht nur für unsere Länder, sondern für den gesamten postsowjetischen Raum. Russlands Präsident und ich haben die Absicht, diesen Zusammenschluss in Zukunft zu stärken."

Putin versicherte Lukaschenko - in Anspielung auf die Kritik der EU -, man werde gemeinsam gegen die Einmischung in die inneren Angelegenheiten ihrer souveränen Völker ankämpfen.

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