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Lukaschenko sucht Rückendeckung bei Putin

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Von Euronews mit Dpa / AP
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Und beklagt sich über den wachsenden Druck des Westens auf sein Land. Derweil fordert die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja "mutigere und stärkere Sanktionen".

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Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, hat sich bei einem Treffen am Freitag mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Sotschi über den wachsenden Druck des Westens auf sein Land beklagt.

Hintergrund für die jüngsten EU-Sanktionen gegen Belarus sind die Zwangslandung einer Ryanair-Maschine und die Verhaftung des Oppositionsaktivisten Roman Protassewitsch.

Lukaschenko sagte Putin, er habe Dokumente mitgebracht, die beweisen, wie versucht werde, die Lage in Belarus wie im vergangenen August zu destabilisieren.

Reaktion des Westens "übertrieben emotional"

Putin bezeichnete die Reaktion des Westens als "übertrieben emotional" und zog einen Vergleich mit der Zwischenlandung des damaligen bolivianischen Präsidenten Morales 2013 in Österreich. Damals habe niemand etwas dazu gesagt.

Das Flugzeug mit Protassewitsch an Bord war auf dem Weg von Griechenland nach Litauen wegen einer angeblichen Bombendrohung zur Landung gezwungen worden. Dies stellte sich später als Fehlalarm heraus.

Putin gilt als letzter starker Unterstützer Lukaschenkos. Es war bereits das dritte Treffen der beiden in diesem Jahr.

"Stärkere und mutigere Resolutionen"

Dagegen fordern die Opposition in Belarus und der Westen weiter einen Rückzug von Lukaschenko und Neuwahlen. Nach Gesprächen mit dem niederländischen Regierungschef Mark Rutte appellierte die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja an die EU, "stärker und mutiger in ihren Resolutionen" gegen Lukaschenko vorzugehen.

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