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"Was mich schmerzt": FPÖ-Chef Kickl (53) macht positiven Corona-Test publik

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Von Euronews
FPÔ-Chef Herbert Kickl - Archiv
FPÔ-Chef Herbert Kickl - Archiv   -   Copyright  Michael Gruber/Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved.

Auf Facebook hat FPÖ-Chef Herbert Kickl publik gemacht, dass er positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der 53-Jährige schreibt, dass er sich jetzt 14 Tage in Quarantäne befinde und dass es ihn besonders schmerze, dass er nicht an der Demo gegen den Lockdown für Ungeimpfte am 20. November teilnehmen kann.

Der FPÖ-Politiker ist ein erklärter Impf-Gegner. Kickl hatte in den vergangenen Monaten an Protesten gegen die Coronaregeln teilgenommen.

Die Gesundheitsbehörden in Österreich melden an diesem ersten Montag im Lockdown für Ungeimpfte 11.889 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in 24 Stunden und weitere 40 Todesfälle durch Covid-19. Mit mehr als 3.000 bestätigten neuen Fällen ist Oberösterreich besonders stark betroffen.

Schon vor dem Lockdown konnte Kickl wegen der 2G-Regel bei den Diskussionsrunden bei TV-Sendern nicht mehr im Fernsehen auftreten.

Hier können Sie den Text des Posts von Herbert Kickl im Wortlaut nachlesen:

"Liebe Freunde!

Ich muss Euch leider mitteilen, dass ich heute von Seiten der Gesundheitsbehörde die Nachricht bekommen habe, dass ein PCR-Test, den ich gestern abgegeben habe, positiv ist. Damit bin ich jetzt ein Covid-19 Fall und habe die Auflage, eine Quarantäne für 14 Tage einzuhalten.

Hintergrund war, dass bei meinen Familienmitgliedern und auch bei mir im Verlauf des Wochenendes Covid-Symptome aufgetreten sind. Nachdem ein Antigen-Selbsttest positiv war, erfolgte die Überprüfung mittels PCR.

Es hat jetzt also auch mich getroffen, wie so viele vor mir schon. Ich habe eine milde Symptomatik und bin derzeit fieberfrei. Mein Vertrauensarzt führt eine entsprechende medikamentöse Behandlung durch, so wie ich mir das für jeden Covid-Erkrankten individuell auf die einzelne Person abgestimmt wünschen würde, anstatt die Menschen in Isolation sich selber zu überlassen, wie das leider meistens der Fall ist.

Was mich besonders schmerzt, ist die Tatsache, dass damit meine Teilnahme an der großen Demonstration am 20.11. nicht möglich ist. Diese Veranstaltung gegen die neuesten Auswüchse des Corona-Wahnsinns ist mir und meinem Team ein echtes Herzensanliegen. Sie ist notwendiger denn je zuvor, um die Spaltung der Gesellschaft in Gut und Böse nicht einfach hinzunehmen und einer total gescheiterten Regierung ihre unmenschliche, grundrechtswidrige und evidenzbefreite Sündenbockpolitik nicht durchgehen zu lassen.

Die Demonstrationsveranstaltung in der Wiener Innenstadt wird daher am 20.11. trotz meiner Verhinderung wie geplant durchgeführt werden. Es werden dort großartige Persönlichkeiten auftreten und ich werde in Gedanken bei Euch und damit bei unserem gemeinsamen Anliegen sein. Denn eines ist klar: Breitester Widerstand gegen Mückstein und Co. ist notwendig. Denn es braucht einen Wechsel der Strategie, um Freiheit und Gesundheit miteinander zu verbinden, statt sie gegeneinander auszuspielen.

Ich werde Euch am Laufenden halten und freue mich schon jetzt darauf, bald wieder als Euer Turm in der politischen Schlacht um Freiheit, Menschlichkeit und Mitgefühl zur Verfügung zu stehen.

Alles Liebe! Herbert Kickl"