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Nach 50 Tagen Hungerstreik: Saakaschwili wird in Militärspital verlegt

Nach 50 Tagen Hungerstreik: Saakaschwili wird in Militärspital verlegt
Copyright Zurab Tsertsvadze/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews
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Anhänger:innen von Saakaschwili forderten die Verlegung des Kranken in ein ziviles Spital. Der frühere georgische Präsident ist seit Anfang im Oktober im Gefängnis und befindet sich im Hungerstreik.

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Der inhaftierte frühere georgische Präsident Micheil Saakaschwili will offenbar seinen Hungerstreik beenden, sobald er die Krankenstation des Gefängnisses verlassen könne. Das kündigte sein Anwalt an.

Der georgische Justizminister Rati Bregadze hatte angeboten, ihn stattdessen ins Giorgi Abramishvili-Militärkrankenhaus zu verlegen, um - so wörtlich - das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte umzusetzen. Dort wache der Staat über Saakaschwilis Wohl und seine Sicherheit.

Der Gesundheitszustand des früheren Präsident ist kritisch, da dieser seit 50 Tagen die Nahrungsaufnahme verweigert, um gegen seine Inhaftierung zu protestieren. Am Donnerstag brach er bei einem Treffen mit seinen Anwälten zusammen.

Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten geht der Schritt nicht weit genug. Sie forderten, Saakaschwili vom Militärspital in ein ziviles Krankenhaus zu überweisen.

Dem Appell schlossen sich auch zahlreiche Menschen in Tiflis an.

Nachdem Saakaschwili von 2008 bis '13 Präsident war, ließ er sich in der Ukraine nieder. In Abwesenheit wurde er später wegen Machtmissbrauchs zu sechs Jahren Haft verurteilt. Als der Politiker Anfang Oktober aus dem Exil nach Georgien zurückkehrte, um die Opposition im Vorfeld der Kommunalwahlen zu unterstützen, wurde er festgenommen.

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