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Erste Hochrechnung: Deutliches Ja zum Covid-Gesetz in der Schweiz

Protest von Gegnern des Covid-Zertifikats Anfang Oktober in Genf
Protest von Gegnern des Covid-Zertifikats Anfang Oktober in Genf Copyright Salvatore Di Nolfi/AP
Copyright Salvatore Di Nolfi/AP
Von Euronews mit DPA
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Laut der ersten SRG-Hochrechnung sagen 63% Ja zum Covid-Gesetz, 61 % Ja zur Pflege-Initiative und 68 % Nein zur Justiz-Initiative.

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Laut der ersten SRG-Hochrechnung stimmten 63% mit "Ja" für das Covid-Gesetz, 61 % mit "Ja" für die Pflege-Initiative, 68 % hingegen mit "Nein" zur Justiz-Initiative.

Die Schweizerinnen und Schweizer stimmen an diesem Sonntag über drei Vorlagen unter anderem darüber ab, ob das sogenannte Covid-Zertifikat, das über Impfung, Genesung oder Negativtest Auskunft gibt, abgeschafft werden soll.

Gegner des umstrittenen Zertifikats hatten die Abstimmung mit einer Unterschriftensammlung erzwungen. Konkret abgestimmt wird über eine Änderung des Corona-Gesetzes, das die Regelung zum Covid-Zertifikat enthält.

Das Zertifikat ist zum Feindbild für "Freiheitstrychler" und andere Bewegungen geworden. Der lautstarke und zum Teil aggressive Protest dagegen hielt das Land zuletzt in Atem.

Auch am Abstimmungssonntag ist die Spannung groß. Aus Sorge vor erneuten Ausschreitungen. In einer Mitteilung der Bundeskanzlei hieß es, die Kantonspolizei Bern rechne ab 13 Uhr mit verschiedenen Kundgebungen. Bereits ab 10 Uhr werde am Bundesplatz eine Sperre aufgebaut.

Im Umfragen sprachen sich allerdings rund 60 Prozent der Befragten gegen eine Abschaffung aus. Die Zahl der bereits abgegebenen Briefwahlumschläge lässt auf eine hohe Stimmbeteiligung schließen.

Auch in der Schweiz steigt die Zahl der Neuinfektionen seit Wochen. Die Impfquote ist niedrig:. Landesweit sind nur 65 Prozent geimpft, in manchen Kantonen der Innerschweiz kaum mehr als die Hälfte.

Ebenfalls zu Abstimmung stehen zwei weitere Vorlagen: eine Pflege- und eine Justiz-Initiative.

Bei der ersten geht es unter anderem um mehr Lohn sowie bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen, bei der zweiten, wie Bundesrichterinnen und -richter ins Amt kommen.

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