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13 Omikron-Fälle in den Niederlanden - nach Bayern Fall in Hessen bestätigt

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Von su  mit dpa
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13 Omikron-Fälle in den Niederlanden - nach Bayern Fall in Hessen bestätigt
Copyright  Peter Dejong/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

In den Niederlanden hat der Gesundheitsminister 13 Fälle der neuen Omikron-Mutation des Coronavirus bestätigt. Die Infizierten gehören zu den 61 positiv getesteten Personen, die aus Südafrika nach Amsterdam gereist waren und am Flughafen Schiphol stundenlang festgesetzt worden waren. Mehrere Flugpassagiere berichteten in den sozialen Medien über die Wartezeiten - ohne Essen.

Paula Zimmermann meinte, die Organisation sei "schrecklich" gewesen.

Auch in Hessen haben die Gesundheitsbehörden - nach den zwei Omikron-Fällen in München - an diesem Sonntag den Verdacht bestätigt. Der Passagier oder die Passagierin war am 21. November über den Flughafen Frankfurt eingereist. In der Nacht auf Samstag hatte die Person für Omicron typische Symptome. Gesundheits- und Sozialminister Kai Klose veröffentlichte das Ergebnis der Sequenzierung auf Twitter.

Israel macht dicht

Um die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus einzudämmen, schließt Israel seine Grenzen für Ausländer.

Diese und weitere Beschränkungen beschloss das Coronavirus-Kabinett aut israelischen Medienberichten am Samstagabend. Die neuen

Beschränkungen sollen an diesem Sonntagabend in Kraft treten. Demnach ist in Israel ein Omikron-Fall bestätigt, sieben Fälle werden untersucht.

Ein Rückkehrer aus Istanbul in Tel Aviv: "Ich bin heute nach zwei Tagen in Istanbul hier angekommen. Mein ursprünglicher Plan war, drei Tage Urlaub zu machen, aber aufgrund der neuen Entscheidungen (der) israelischen Regierung habe ich meinen Urlaub in Istanbul abgebrochen und bin früher zurückgeflogen."

Bis auf Weiteres müssen alle Personen, die aus einem beliebigen Land nach Israel zurückkehren - darunter auch geimpfte Israelis - bei der Einreise nach Israel drei Tage lang isoliert werden, so Medien («Jerusalem Post“).

Noam Edri, ein israelischer Passagier aus London, meint:

"Was da jetzt abgeht, macht mich nicht allzu. Ich bin geimpft und genesen - also sollte alles in Ordnung sein, meine ich."

Nach dem Auftauchen der offenbar hoch ansteckenden Omikron-Variante (B.1.1.529) des Virus weiß keiner, ob er damit recht hat. Sie war zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als «besorgniserregend» ein. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte.

Der britische Premierminister Boris Johnson kündigte am Samstag Maskenpflicht in Läden und in öffentlichen Verkehrsmitteln an und obligatorische PCR-Tests für alle, die aus dem Ausland einreisen.

Zuvor waren zwei Fälle der potenziell ansteckenderen Omikron-Variante des Coronavirus in Großbritannien entdeckt wurden, wenige Tage nach ihrer ersten Identifizierung in Südafrika.

Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid sagte:

"In dem Moment, als wir von Omikron und seiner potentiellen Bedrohung erfuhren, zögerten wir nicht zu handeln, wir haben schnell gehandelt, meine ich, in angemessener Weise. Die Strategie: Zeit gewinnen, damit unsere Wissenschaftler diese Variante bewerten - es gibt da noch viele große Unsicherheiten."

su mit dpa, AP