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Impfgegner beklagen "totalitäres System im chinesischen Stil"

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Von Euronews  mit dpa
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Impfgegner beklagen "totalitäres System im chinesischen Stil"
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Mehrere Tausend Demonstranten haben in Brüssel gegen die Corona-Maßnahmen in Belgien demonstriert. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Es gab mehrere Festnahmen. Sie trugen Plakate, die die "Impfdiktatur" anprangerten. 

Die Proteste richteten sich insbesondere gegen die Impfpflicht für das Gesundheitspersonal sowie die Verwendung des digitalen Covid-Zertifikats, das den Impfstatus oder einen negativen Corona-Test anzeigt. 

Eine Demonstrantin meint: "Das Krisenmanagement ist wirklich absurd. Ein totalitäres System nach chinesischen Vorbild nimmt einem die Freiheiten weg, wenn wir es zulassen. Es geht nicht um geimpft oder ungeimpft. Es geht um die Freiheit. Und um das Krisenmanagement, das die Gesundheit der Menschen auf Platz Eins stellen sollte und nicht finanzielle Interessen und die Politiker, die dahinter stehen."

Kickl: "Widerstand gegen die Falotten-Regierung"

In Innsbruck in Österreich gingen etwa 6000 Impfgegner auf die Straße. Unter tosendem Applaus sprach am Landhausplatz in der Innenstadt FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl: "Das ist es, ein Neujahrskonzert der Freiheit mit einer klaren Neujahrsbotschaft: Ihr werdet uns nicht brechen, weil jeder Eurer Blödheiten den Widerstand gegen diese Falotten-Regierung nur noch stärkt."

In Prag in Tschechien protestierten am Sonntag rund 4000 Teilnehmer gegen eine Impfpflicht gegen Covid-19. 

Bereits am Samstag hatten sich rund 2000 Menschen in der zweitgrößten Stadt Brünn zu einer Kundgebung versammelt. 

In Tschechien sind nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC 62,4 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen Covid-19 grundimmunisiert. Das ist weniger als im EU-Durchschnitt. Knapp ein Viertel der Bevölkerung hat zusätzlich eine Auffrischimpfung erhalten. Innerhalb von sieben Tagen wurden nach aktuellen Zahlen 431 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert.