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"Großes Risiko": Niederlande machen (teilweise) wieder auf - bei Inzidenz 1.300 und Protest

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Von Euronews
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Seit Dezember waren die Geschäfte - wie hier in Nijmegen - geschlossen
Seit Dezember waren die Geschäfte - wie hier in Nijmegen - geschlossen   -   Copyright  Peter Dejong/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Ministerpräsident Mark Rutte spricht von einem "großen Risiko" in der Pressekonferenz am Freitagabend, in der er das Ende des seit Mitte Dezember geltenden harten Lockdown bekannt gab.

Geschäfte, Friseursalons, Fitnesscenter und Sexshops, die seit Mitte Dezember geschlossen waren, dürfen jetzt wieder aufmachen - allerdings nur bis 17 Uhr. Geschlossen bleiben müssen - bis mindestens zum 25. Januar - Kneipen, Cafés, Restaurants und Kultureinrichtungen.

Regierungschef Mark Rutte erläuterte Freitagabend: "Wir schauen jetzt genau auf Intensität und Dauer von Kontakten. Und dann ist das natürlich für Geschäfte anders als für die Gastronomie, in einem Theater oder in einer Halle. Außerdem, wenn man jetzt die Museen wieder öffnen würde, würde das auch zu Verlagerungen außerhalb der eigenen Region führen. Also mussten wir diese Entscheidung treffen. Wenn man das jetzt für alle machen würde, würde die Zahl der Infektionen wirklich zu sehr ansteigen, und wir wollen jetzt erst einmal sehen, wie sich das auswirkt, und auch, was wir an weiteren Informationen bekommen, was im Ausland passiert."

Die Corona-Infektionszahlen schießen seit Tagen in die Höhe. An diesem Freitag wurde mit 35.000 Ansteckungen ein historischer Höchstwert erreicht. Die 7-Tage.Inzidenz stieg auf über 1300. Gleichzeitig sinkt die Anzahl der Infizierten die in Kliniken müssen.

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Cafés und Restaurants waren in Valkenburg am 14. Januar 2021 aus Protest geöffnetPeter Dejong/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

In der Gemeinde Valkenburg gab es an diesem Freitag eine Protestaktion gegen die strengen Corona-Maßnahmen. Dort waren Cafés und Restaurants - trotz des Lockdown - geöffnet.

Zuvor waren Niederländerinnen und Niederländer zum Shoppen und Essengehen auch in die Nachbarländer gefahren - wie ins belgische Antwerpen.