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Ukraine: Zusätzliches EU-Geld für Kiew - NATO-Verstärkung in Osteuropa

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Von euronews
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Eingang der britischen Botschaft in Kiew: Die Vertretung muss künftig mit weniger Bediensteten auskommen
Eingang der britischen Botschaft in Kiew: Die Vertretung muss künftig mit weniger Bediensteten auskommen   -   Copyright  Efrem Lukatsky/ The Associated Press

Die Europäische Kommission hat der Ukraine weitere Finanzhilfe zugesagt. Geschnürt wurde ein Paket, das unter anderem Darlehen und Beihilfen enthält und die bisherigen Leistungen um 1,2 Milliarden Euro aufstocken soll. Die Ukraine ist eines der Hauptthemen beim außenpolitischen EU-Treffen in Brüssel, zu dem Josep Borrell, der Außenbeautragte der Europäischen Union eingeladen hat.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, erläuterte: „Seit 2014 haben die EU und die europäischen Finanzinstitutionen mehr als 17 Milliarden Euro an Darlehen und Zuschüssen für das Land bereitgestellt. Die Ukraine ist ein freies und souveränes Land, das seine eigenen Entscheidungen trifft, und die EU steht an der Seite der Ukraine.“

Irland kritisiert geplante russische Militärübungen

Irland zeigt sich ob eines geplanten russischen Militärmanövers besorgt, das rund 240 Kilometer von der Küste des Inselstaates entfernt stattfinden soll.

„Das ist in internationalen Gewässern, aber es ist auch Teil der Wirtschaftszone Irlands“, so der irische Außenminister Simon Coveney. „Wir haben also nicht die Macht, dies zu verhindern, aber ich habe dem russischen Botschafter in Irland deutlich gemacht, dass dies nicht gern gesehen ist. Dies ist nicht der richtige Zeitpunkt, um militärische Handlungen und Spannungen im Zusammenhang mit den derzeitigen Ereignissen in der Ukraine auszubauen", sagte Coveney.

Ukraine-Konflikt: USA reduzieren ihr Botschaftspersonal in Kiew

Großbritannien holt Botschaftsbedienstete aus Kiew heim

Großbritannien hat angekündigt, diplomatisches Personal aus seiner Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt Kiew abzuziehen. Das geschehe aufgrund der zunehmenden Gefahr, die von Russland ausgehe, teilte das britische Außenministerium mit. Die britische Regierung wirft dem Kreml vor, in der Ukraine eine russlandfreundliche Führung einsetzen zu wollen und hat Kiew Rüstungsgüter geschickt. „Wie das Vereinigte Königreich und unsere Partner wiederholt erklärt haben, wäre jeder russische Militäreinsatz in der Ukraine ein großer strategischer Fehler mit hohen Kosten“, so die britische Außenministerin Liz Truss.

Wie die NATO mitteilte, werden die Kontingente des Militärbündnisses in Osteuropa erweitert: Dänemark, Spanien und Niederlande schicken Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe nach Bulgarien und Litauen. Frankreich zeigte sich bereit, Truppen unter NATO-Befehl nach Russland zu entsenden.